Alarmbude Nachrichten Gebührenerhöhung bei Falschalarm
Gebührenerhöhung bei Falschalarm
Donnerstag, den 10. Dezember 2009 um 00:00 Uhr

Hamburg erhöht die Gebühren für Einsätze infolge eines Fehlalarms...

...einer Einbruchmelde- oder Brandmeldeanlage auf 220,60 Euro (Einbruch) bzw. 176,- Euro (Feuer). ABUS Alarmanlagen sind zwar sehr funktionssicher und lösen eigentlich keinen Falschalarm aus, aber als Benutzer kann es doch mal passieren, dass man versehentlich einen Alarm auslöst. Damit dass nicht zu hohen Kosten führt, empfiehlt es sich jetzt erst recht, darüber nachzudenken, ob nicht eine Aufschaltung auf eine Notrufleitstelle (NLS) / Wachzentrale sinnvoll ist. Mit dieser kann vereinbart werden, dass ein Alarm erst nach erfolglosem Rückruf beim Besitzer an die Polizei bzw. Feuerwehr weitergeleitet wird.

Die eingesparten Kosten für die externe Sirene und ein nicht erfolgter Einsatz der Polizei decken die Kosten für zwei bis drei Jahre Aufschaltung auf eine Notrufleitstelle.

 

Interessante Entwicklung

Während wir in 2007 und 2008 noch in über 80% der Fälle kontaktiert wurden, nachdem ein Einbruchsversuch oder ein Einbruch erfolgt war, hat sich im letzten Jahr eine Wende vollzogen. Mittlerweile ist bei etwa der Hälfte der Anfragen der Grund für die Anschaffung einer Alarmanlage eine reine Vorsorgemaßnahme und nicht mehr die direkte Betroffenheit. Das ist sicher auch sinnvoll, denn der von Versicherungen nicht ersetzbare Verlust an Gegenständen mit Erinnerungswert, wichtigen Unterlagen oder das verlorene Gefühl der Sicherheit im eigenen Heim sind meist schmerzlich und mit Geld nicht mehr auszugleichen.