Alarmanlagen in Arbeit

16-02-2012 16:00

ABUS Alarmanlagen in Arbeit oder in der Testphase

 

  • Nach der Frostperiode können in den Neubauten jetzt die Verputzarbeiten beginnen. Deshalb mussten in den letzten Tagen die Alarmkabel verlegt werden, damit diese später unerreichbar und unsichtbar sind. Heute haben wir dann auch die Alarmkontakte an den Fenstern und Türen montiert. Bewegungsmelder, Bedienteile und die Alarmzentrale werden montiert, wenn die Wände fertig tapeziert oder gestrichen sind. Mit der Verdrahtung der Alarmzentrale, dem Funktions- und Abnahmetest und der Bedienungseinweisung ist dann die Installation abgeschlossen.

 


Alarmanlage rechtzeitig einplanen

Wenn Sie schon von Ihrem neuen Eigenheim träumen, dann denken Sie rechtzeitig daran, von Anfang an die Absicherung gegen unbefugte Besucher einzuplanen. Für Neubauten oder vor größeren Renovierungen empfehlen wir die ABUS Drahtalarmanlagen der Serie TERXON. Der große Vorteil von Draht-Alarmanlagen ist die fast völlige Wartungsfreiheit. Die Verlegung der Alarmkabel sollte dann rechtzeitig eingeplant werden und kann von Ihrem Elektriker nach unseren Vorgaben in der Rohbauphase erfolgen. Alternativ übernimmt ein Elektromeister, mit dem wir eng zusammenarbeiten, die Verlegung der Alarmkabel. Nach Fertigstellung Ihres Eigenheimes montieren wir dann die Melder, Bedienteile und die Alarmzentrale und vollenden die Montage mit der Programmierung und einer ausführlichen Bedienungseinweisung.

Eingeplant werden sollten folgende Anschlüsse / Verbindungen:

  • Alarmzentrale benötigt Stromanschluss 230 Volt und möglichst analogen Telefonanschluss
  • Bedienteile benötigen 4-adrige Verbindung zur Alarmzentrale
  • Bewegungsmelder benötigen 6-adrige Verbindung zur Alarmzentrale
  • Öffnungsmelder (Magnetkontakte) benötigen 4-adrige Verbindung zur Alarmzentrale
  • Rauchmelder benötigen 4-adrige Verbindung zur Alarmzentrale
  • Innensirene benötigt 6-adrige Verbindung zur Alarmzentrale
  • Aussensirene benötigt 8-adrige Verbindung zur Alarmzentrale

 

Für eine Funk Alarmanlage sind die Vorbereitungen geringer, da die Melder nur am Montageort befestigt werden und die Verbindung zur Alarmzentrale über Funk stattfindet. Trotzdem kann man für einen Neubau oder vor einer größeren Renovierung einige Vorbereitungen treffen, die auch für eine Funkalarmanlage sinnvoll sind:

  • Alarmzentrale benötigt Stromanschluss 230 Volt - z. B. eine Unterputzdose an der Stelle, wo die Zentrale montiert werden soll
  • Ideal wäre auch ein analoger Telefonanschluss hinter der Zentrale
  • Für weitere Anwendungen sollte noch ein 6-adriges Steuerkabel von der Zentrale zum Technikraum führen, damit man bei Bedarf die beiden Relais in der Secvest 2WAY Funk-Alarmzentrale nutzen kann, um zum Beispiel Aussenlicht zu schalten
  • Wenn man statt der Codeeingabe an Bedienteilen mit einem Codechip arbeiten will, benötigen auch die Bedienteile eine Stromversorgung. Idealerweise wird dazu hinter dem Montageort der Bedienteile eine Unterputzdose mit 230 Volt Anschluss vorgesehen. In die Unterputzdose kann dann ein kleines Netzteil zur Versorgung des Bedienteils eingebaut werden.
  • Bei einem größeren Objekt empfiehlt es sich, in der Nähe des Ausganges ein Anzeigetableau vorzusehen, dass den Zustand überwachter Fenster und Türen anzeigt. Auch dieses Anzeigetableau benötigt eine Stromversorgung wie die Bedienteile.
  • Eine Innensirene kann zwar auch drahtlos mit Batterien betrieben werden. Bei rechtzeitiger Einplanung des Montageortes sollte man aber auch dort eine Steckdose für ein Steckernetzteil oder aber eine Unterputzdose mit 230 Volt Anschluss vorbereiten.

 

Details zur richtigen Vorbereitung klären wir gerne bei einem Objektbesuch mit Ihnen ab, egal ob Sie sich für eine Drahtalarmanlage oder eine Funkalarmanlage entscheiden.

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